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Der Stadtwald Wittlich


Der Stadtwald umfasst eine Gesamtfläche von ca. 1200 Ha. Durch ein Wegenetz von 120 Km Waldwegen wird der Wittlicher Wald erschlossen. Dieses sehr gut ausgebaute Wegenetz, dient primär der Bewirtschaftung des Stadtwaldes, bietet jedoch auch den zahlreichen Waldbesuchern Zugang bei allen Aktivitäten im Wald. Wittlichs grüne Lunge ist geprägt durch einen, im Vergleich zu anderen Kommunalwäldern sehr hohen Laubholzanteil von über 70 % der Gesamtfläche . Dies ist bedingt durch die geologische und klimatische Lage in und um die Wittlicher Senke, aber auch durch den waldbaulich und ökologisch verantwortlichen Weitblick des Waldbesitzers. Nach den Stürmen Vivian und Wiebke im Jahre 1990, wurde der Waldbau bzw. die Bewirtschaftung des Stadtwaldes konsequent nach ökologischen Gesichtspunkten ausgerichtet. Gerade auch im Hinblick auf den sich abzeichnenden Klimawandel, werden bei Wiederaufforstungen klimastabile Baumarten angepflanzt . Ziel ist es ein breites Spektrum an Baumarten im Stadtwald einzubringen, damit zukünftige Generation ein Portfolio haben um weiter Ihren Wald zu bewirtschaften.

Die hohe ökologische Qualität, wird  verifiziert durch die Zertifikate nach PEFC und FSC, mit denen der Stadtwald Wittlich ausgezeichnet ist. Auf die in den Stürmen der 90er Jahre vernichteten Waldbestände, folgten Forstkulturen und natürliche Verjüngungen meist aus Laubholz, die den Standortansprüchen und damit den natürlichen Waldgesellschaften in unserer Region gerecht wurden. Besonders interessant und abwechslungsreich für den Waldbesucher, sind dabei die Unterschiede der Bodenvegetation und der Waldgesellschaften des Stadtwaldes, die sich bedingt durch die  geologischen und klimatischen Voraussetzungen prägnant unterscheiden. 


Der Stadtwald hat einen jährlichen Holzzuwachs von ca.7000 Festmeter und einen geplanten Holzeinschlag von ca. 5200 Festmetern. Die Holznutzung liegt also deutlich unter der Wuchsleistung des Wittlicher Waldes.

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