Klimaschutz

Neuigkeiten

Potenziale und Szenarien zum Ausbau der erneuerbaren Energien in Wittlich

Am Montag, 7.11.2022 wurden in der Synagoge in Wittlich die Potenziale für den Ausbau der erneuerbaren Energien im Wittlicher Stadtgebiet vorgestellt. Dabei wurde ein genauerer Blick auf die einzelnen erneuerbaren Energieträger geworfen. Die vorgestellten Potenziale bilden dabei die "Maximalpotenziale" ab - ob und wie viele dieser Potenziale abgerufen werden, kann zu diesem Zeitpunkt nicht bestimmt werden. Dazu dient aber die Szenarienentwicklung, die ebenfalls vorgestellt wurde. 

Das vorgestellte Szenario ist dabei das "100 % Ausbau Szenario". Wenn alle Potenziale maximal ausgeschöpft werden, könnte Wittlich im Bereich der Stromerzeugung etwa 130 % seines aktuellen Strombedarfs decken, bei der Wärmeversorgung sind etwa 11 % Deckung möglich. Achtung: Im Bereich Wärme ist nicht berücksichtigt, welchen Anteil der Strombedarf an der künftigen Wärmeversorgung haben könnte (z.B. durch Wärmepumpen). Teil des Szenarios ist auch der Entwicklungspfad der Treibhausgas-Emissionen der Stadt Wittlich. Hier zeigt sich, dass auch bei maximaler Nutzung der Potenziale bis 2050 keine Klimaneutralität in Wittlich erreicht werden kann. Es sind also weitere Anstrengungen zur Senkung des Energiebedarfs notwendig, um mit den vorhandenen Potenzialen der erneuerbaren Energien Klimaneutralität herzustellen. 

Mit einem Klick auf die hier unten anhängende PDF-Datei können Sie die Präsentation herunterladen und sich die Zahlen im Detail anschauen. 

Broschüren "Energieberatung" der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz

Aus gegebenem Anlass weisen wir an dieser Stelle auf die Ausführlichen Broschüren der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz hin, die per Klick auf den unten stehenden Titel aufgerufen werden können. 

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.energieberatung-rlp.de

Klimaschutzmanagement


Das Hochwasser des Sommers 2021 zeigt einmal mehr, dass der Klimawandel auch direkt vor der eigenen Haustür spürbar wird. Auch viele vertrocknete Bäume in unseren Wäldern sind eine Folge des Klimawandels. Zeit, dass wir gemeinsam mehr für unsere Umwelt und den Klimaschutz tun.

Umwelt- und Klimaschutz bedeutet grundsätzlich, den Ausstoß von Treibhausgasen zu verringern. Dies kann klappen, indem weniger Ressourcen verbraucht und mit genutzten Ressourcen nachhaltig und sorgfältig umgegangen wird. Jeder von uns kann so auch in seinem Alltag zum Kilmaschutz beitragen. Ein zentraler Baustein ist die Produktion und Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen (Wind, Sonne, Wasser und Biomasse). Den Kommunen kommt beim Klimaschutz durch ihre vielfältigen Einfluss- und Steuerungsmöglichkeiten eine besondere Rolle zu.

Auch die Stadt Wittlich möchte gemeinsam mit der Bevölkerung herausarbeiten, welche Möglichkeiten in der Stadt Wittlich bestehen. Hierzu wird ein integriertes Klimaschutzkonzept erarbeitet. Die Erstellung wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert (Förderkennzeichen 03K16512). Gemeinsam mit der Bevölkerung, Politik und (Land-) Wirtschaft werden in unterschiedlichen Themenfelder Klimaschutzmaßnahmen erarbeitet und in Maßnahmenkatalog festgehalten – dem Herzstück des Klimaschutzkonzepts. Hierin werden die Maßnahmen für die nächsten Jahre aufgezeigt.  

Im Frühjahr 2023 soll das Klimaschutzkonzept fertiggestellt werden und die darin enthaltenen Maßnahmen politisch beschlossen. Anschließend beginnt die Phase der Maßnahmenumsetzung.


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Nationale Klimaschutzinitiative  

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab:

Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen