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Information zur geplanten Verabschiedungsveranstaltung des Bürgermeisters
Im Zusammenhang mit der Berichterstattung über die geplante Verabschiedungsveranstaltung für Bürgermeister Joachim Rodenkirch sind in der öffentlichen Diskussion teilweise unzutreffende Eindrücke entstanden. Zur sachlichen Einordnung werden folgende Fakten dargestellt:
Die Verabschiedung war als öffentliche städtische Veranstaltung geplant und ist in Abstimmung mit den städtischen Gremien erfolgt. Diese hatten hierfür einen maximalen Kostenrahmen von bis zu 30.000 Euro beschlossen. Dabei handelte es sich ausdrücklich um eine Budgetobergrenze und nicht um eine bereits feststehende oder verausgabte Summe.
In der öffentlichen Berichterstattung wurde teilweise der Eindruck vermittelt, die Veranstaltung hätte Kosten in mittlerer fünfstelliger Höhe verursacht und diese habe sich überwiegend auf Bewirtung oder sonstige repräsentative Ausgaben bezogen. Tatsächlich wäre ein wesentlicher Kostenanteil auf die technische Ausstattung und Bestuhlung des Veranstaltungsortes entfallen. Hierfür wären Kosten von rund 11.000 Euro entstanden. Die Stadt Wittlich verfügt über keine Veranstaltungsstätte in der erforderlichen Größenordnung, die bereits über die notwendige Veranstaltungstechnik und Bestuhlung verfügt. Diese Kosten wären daher unabhängig von der konkreten Ausgestaltung der Veranstaltung angefallen.
Die kalkulierten Bewirtungskosten lagen bei 10,60 Euro pro Person für Speisen und Getränke. Bei 730 angemeldeten Personen hätte dies Gesamtkosten von 7.738 Euro ergeben.
Die Anzahl der eingeladenen Gäste ergab sich aus der langjährigen Tätigkeit von Bürgermeister Joachim Rodenkirch und seinem damit verbundenen breiten Netzwerk innerhalb sowie außerhalb der Stadt. Über viele Jahre hinweg hat er die Entwicklung der Stadt maßgeblich begleitet und dabei mit einer Vielzahl von Menschen, Institutionen und Organisationen zusammengearbeitet.
Zu den geladenen Gästen zählten daher neben den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung sowie deren Einrichtungen insbesondere die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr, Vertreter örtlicher Vereine und Hilfsorganisationen, sowie zahlreiche Wegbegleiter aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und dem gesellschaftlichen Leben. Die Einladungen spiegelten damit das breite Netzwerk wider, das Bürgermeister Joachim Rodenkirch während seiner langjährigen Amtszeit zum Wohle der Stadt aufgebaut und gepflegt hat. Die Veranstaltung war nicht als geschlossene oder ausschließlich geladene Gesellschaft vorgesehen. Neben den persönlich eingeladenen Gästen bestand für interessierte Bürgerinnen und Bürger ebenfalls die Möglichkeit zur Teilnahme. Die Verabschiedung sollte damit einen öffentlichen Rahmen bieten, um gemeinsam auf die langjährige Amtszeit des Bürgermeisters zurückzublicken und sollte eine Möglichkeit geben, die Wertschätzung für die langjährige Arbeit des Bürgermeisters persönlich zum Ausdruck zu bringen.
Dies gilt umso mehr, als zahlreiche Vereine und Organisationen bereits öffentlich, unter anderem über soziale Medien, ihre Verbundenheit und ihren Wunsch nach einer angemessenen Verabschiedung zum Ausdruck gebracht haben. Durch die Absage der Veranstaltung entfällt nun die Möglichkeit, sich in einem gemeinsamen öffentlichen Rahmen von Bürgermeister Joachim Rodenkirch zu verabschieden und seine Verdienste für die Stadt entsprechend zu würdigen.
