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Regenbogengruppe
Regenbogengruppe
Rahmenbedingungen
- In unserer Einrichtung bieten wir die Betreuungsform einer sogenannten "Nestgruppe" = "Regenbogengruppe" an.
- In dieser Gruppe werden Kinder im Alter von 2 bis ca. 3,5 Jahren betreut.
- Insgesamt können in dieser Gruppe 15 Kinder betreut werden, davon sind 7 Plätze für Kinder im Alter von zwei Jahren geeignet.
- Betreut und begleitet werden die Kinder in dieser Gruppe von drei pädagogischen Fachkräften.
- Der Schwerpunkt dieser Gruppe lautet: "Sicherer Hafen für die jüngsten Kinder".
Räumliche Gestaltung
- Die Gruppe liegt am Ende eines langen Flures. Ein bei Bedarf schließbares Törchen mit Sichtfenster kennzeichnet den Eingangsbereich der Regenbogengruppe.
- Sichtfenster zur Nebengruppe bieten den Kindern Beobachtungsmöglichkeiten und Kontakt zu den Kindern der anderen Gruppe.
- Angrenzend an diese Gruppe befinden sich eine Toilette mit Wickelbereich und ein separater Schlafraum.
- In dieser Gruppe sind Spielangebote, Kinderzahl und äußere Eindrücke überschaubarer und auf diese Altersgruppe abgestimmt.
- Das Materialangebot und die kreativen und intellektuellen Angebote sind ebenfalls speziell auf die Jüngsten der Kita ausgerichtet.
- Zusätzlich haben die Jüngsten die Möglichkeit, die Turnhalle täglich zu nutzen. 1 x wöchentlich bieten wir in der Turnhalle Bewegungsmöglichkeiten, speziell auf die Altersgruppe der 2- und 3-Jährigen ausgerichtet, an. Dieser Tag ist der Tag „der Wirbelwinde“ in der Turnhalle.
- Nach der Eingewöhnung können die Kinder hier in Ruhe ankommen. Von hier aus können sie, wenn sie dazu bereit sind, sich aufmachen und das weitere Umfeld und somit die gesamte Einrichtung mit den anderen Kindern und päd. Fachkräften kennenlernen und viele neue Erfahrungsräume erkunden.
Ziele und Schwerpunkte
- Wir möchten besonders den jüngsten Kindern der Einrichtung eine sichere Beziehung zu den päd. Fachkräften bieten.
- Wir möchten den Kindern feste Rituale und Orientierung ermöglichen.
- Wir sorgen für einen guten Eintritt in die soziale Welt der Gleichaltrigen und älteren Kinder.
- Wir möchten die individuellen Bedürfnisse der Kinder berücksichtigen sowie dem Tagesrhythmus des Einzelnen gerecht werden.
- Durch das teiloffene Konzept bieten wir den Kindern die Möglichkeit zu einem nahtlosen Übergang in eine der Regelgruppen = Sonnengruppe oder Sternengruppe.
Mahlzeiten
Frühstück
In unserer Einrichtung bringen die Kinder ihr Frühstück von zuhause mit. Getränke in Form von Sprudel, stillem Wasser, ungesüßtem Tee und Milch werden in der Kita angeboten. Wie überall zeigen sich auch beim Essen und Trinken schon früh individuelle Bedürfnisse. Die Kinder haben zu unterschiedlichen Zeiten Hunger und Durst, mehr oder weniger Appetit und von Anfang an bestimmte Vorlieben und Abneigungen. Für manche Kinder sind Mahlzeiten eine eher lästige Pflicht, andere essen mit Leidenschaft. Deswegen haben wir uns für eine offene Frühstückszeit von 8.00 bis 11.00 Uhr entschieden. Die Kinder können in diesem Zeitraum selbst entscheiden, wann sie frühstücken möchten. Manche Kinder essen einmal ausgiebig, andere mehrmals am Vormittag. Ein individuelles, bedürfnisorientiertes Essensangebot ist uns sehr wichtig. Dem könnten wir nicht nachkommen durch eine feste, gemeinsame Frühstückszeit. Der Frühstückstisch im Gruppenraum ist zudem eine Möglichkeit, sich gemütlich aus dem aktiven Geschehen und Spielen der Gruppe herauszuziehen, zu essen und dem Treiben der anderen Kinder zuzuschauen. Am Tisch decken sich die Kinder selbst Teller, Tasse, Löffel etc. ein. Durch das „offene Frühstück“ können sich Selbstbewusstsein, Körperbewusstsein, Eigenverantwortung, Lust am Essen und gemeinsames Erleben entfalten. Natürlich bieten wir gelegentlich auch das gemeinsame Frühstück mit allen Gruppenmitgliedern an. Dies versteht sich jedoch als besonderes Angebot und findet nur gelegentlich statt. Hierbei wird z. B. eine gemeinsam zubereitete Speise gegessen.
Mittagessen
Von 11.45 bis ca. 12.30 Uhr wird den jüngsten Kindern das Mittagessen an bereits gedeckten Tischen gereicht. Mit ein bis zwei Bezugserzieher/-innen aus der Nestgruppe essen sie gemeinsam in ihrem Gruppenraum. Kindgerechte und gesunde Ernährung ist selbstverständlich. Das Mittagessen wird täglich frisch von zwei Hauswirtschaftskräften zubereitet. Die Kinder dürfen, müssen jedoch nicht probieren. Geschirr und Besteck (Messer, Gabel, kleiner Löffel oder großer Löffel) animieren zum Essen und selber tun. Hierbei dürfen die Kinder selbst entscheiden, welches Besteck sie verwenden möchten. Bei Bedarf unterstützen die päd. Fachkräfte (z. B. beim Erlernen bzw. Festigen des richtigen Umgangs mit Besteck, durch Füttern …). Rituale wie z. B. ein Tischspruch fördern den gemeinsamen Beginn des Essens. Oberstes Ziel ist es, eine kommunikative und familiäre Essenssituation zu schaffen, die zu dem Wohlbefinden der Kinder beiträgt.
Nachmittags-Snack
Um circa 14.30 Uhr wird allen Kindern ein Snack im „Tischlein-Deck-Dich“ oder auf dem Außengelände angeboten. Dieser besteht wechselnd aus Obst, Joghurt, belegten Broten, Rohkost oder etwas Gebackenem.
Ruhen - und Schlafen
Rahmenbedingungen
Kinder brauchen im Tagesablauf Ruhe- und Entspannungsphasen sowie die Möglichkeit zu ungestörtem Schlaf. Dies ist durch einen separaten Schlafraum, der direkt an die Regenbogengruppe anschließt, gegeben. In diesem Raum befindet sich eine 2. Ebene, die Höhlencharakter bietet. Der Raum ist gemütlich eingerichtet und symbolisiert Geborgenheit. Er bietet maximal 7 Kindern Platz zum Schlafen. Jedes Kind findet jeden Tag den gleichen Schlafplatz vor. Den Kindern stehen Nestbetten, Matratzen und Bettzeug jederzeit zur Verfügung. Die Kinder schlafen in eigener Schlafkleidung, ggf. mit Schlafsack.
Schlafsituation gestalten
Die Schlafsituation gestaltet sich individuell. Mit dem Schlafen in der Kita sollte erst begonnen werden, wenn das Kind genügend Vertrauen und Sicherheit zu seinem/ seiner Bezugserzieher/-in aufgebaut hat. „Einschlafen heißt, sich fallen lassen, und das kann man nur, wenn man sich sicher fühlt.“ In unserer Einrichtung können alle Kinder bedürfnisorientiert ruhen oder schlafen. Dieses individuell auf jedes Kind abgestimmte Ruhen/Schlafen gibt die Möglichkeit, wieder Kraft zu tanken, um den Kitaalltag zu bewältigen. Erfahrungsgemäß schlafen alle 2- bis 3-Jährigen nach einem für sie anstrengenden, abwechslungsreichen Vormittag.
Tägliche Ruhe- und Schlafenszeit
Bei dieser täglichen Ruhe- und Schlafenszeit erleichtern Rituale das Einschlafen. Jedes Kind hat seine eigenen Einschlafrituale. So können natürlich Schnuller, Kuscheltier, Schmusetuch etc. von den Kindern jederzeit genutzt werden. Die Verdunklung des Raumes, eine dezente Beleuchtung, eine Spieluhr etc. erleichtern den Kindern in entspannter Atmosphäre den sanften Übergang vom Wachsein zum Schlafen. Eine betreuende pädagogische Fachkraft aus der Regenbogengruppe begleitet die Kinder beim Einschlafprozess und bleibt so lange im Raum, bis alle Kinder schlafen, die das Bedürfnis haben. Ab dann erfolgt die Begleitung über ein Babyphone mit Kamera. Bei Neueingewöhnungen begleitet (nach Möglichkeit) der/die Bezugserzieher/-in das Kind, während ein/e weitere/r Kollege/-in der Regenbogengruppe die anderen Kinder im Schlafraum betreut. Sollte der/die Bezugserzieher/-in das Schlafen nicht begleiten können, muss erst eine tragfähige Beziehung zu dem/der entsprechenden Kollegen/-in aufgebaut werden/bestehen. Alle Kinder, die zwei Jahre alt sind, dürfen so lange schlafen, wie sie es benötigen. Ab 14.30 Uhr findet, aus organisatorischen Gründen, ein „sanftes Wecken“ statt (die Tür wird geöffnet, dimmbare dezente Beleuchtung wird eingeschaltet …). Wenn ein Kind in dem Zeitraum des Mittagsschlafs abgeholt wird, findet für dieses Kind kein Schlafen statt, da sonst die anderen Kinder in ihrem Schlaf gestört werden. Für Kinder mit einem 7-Stunden-Platz findet aus diesem Grund prinzipiell kein Ruhen/Schlafen in der Regenbogengruppe statt. Ansonsten nehmen prinzipiell alle Zweijährigen am Ruhen/Schlafen in der Regenbogengruppe teil. Sollte ein Kind nicht einschlafen, steht es mit der päd. Fachkraft auf, sobald diese den Raum verlässt. Es ist wichtig, dass alle Kinder täglich die Möglichkeit erhalten, sich auszuruhen und so eine kurze Pause vom aufregenden Kita-Alltag zu bekommen.
Übergang von der Nestgruppe in die Regelgruppe
Übergang gestalten
Nach ca. 1 bis 1,5 Jahren in dieser Gruppe wechseln die „Regenbogenkinder“ in eine der Regelgruppen (Sternen- oder Sonnengruppe). Ein genauer Zeitpunkt ist im Vorfeld nicht zu benennen, da immer die psychische und physische Reifung des Kindes ausschlaggebend ist. Das Kollegium entscheidet, wann und in welche Regelgruppe das Kind wechseln wird, da einige Aspekte der Kita berücksichtigt werden müssen.
Nachdem ein Wechsel entschieden ist, findet ein Wechselgespräch/Übergabegespräch mit den Erziehungsberechtigten, der/dem Bezugserzieher/-in aus der Regenbogengruppe und dem/der Bezugserzieher/-in aus der neuen Regelgruppe statt. Dies sorgt für einen transparenten Übergang für alle. Ebenso wie bei der Eingewöhnung legen wir Wert auf einen sanften Übergang in eine der Regelgruppen. Je nach Situation kann es auch sein, dass ein Kind sich anfangs nur stundenweise in der Regelgruppe aufhält. Am Tag des Wechsels kommt das Kind mit seinem/ seiner Regenbogenbezugserzieher/-in in die neue Gruppe und bringt bereits alle seine Sachen mit (Bildungsmappe, Kleidung etc.). Dort wird es von dem/der neuen Bezugserzieher/-in, den anderen päd. Fachkräften und den Kindern in der neuen Gruppe willkommen geheißen.
Der Übergang wird erleichtert durch:
- Das teiloffene Konzept mit den täglichen Möglichkeiten der Begegnung im Haus und auf dem Außengelände.
- Regelmäßige Kontakte zu den älteren Kindern und zu den anderen päd. Fachkräften.
- Teilnahme an gruppenübergreifenden Angeboten und Projekten.
- Feste und Feiern mit der gesamten Einrichtung.
- Die Neugierde auf die anderen Räume und Kinder.
- Betreuung aller Kinder in der Auffanggruppe morgens und nachmittags.
- Der gemeinsame Snack am Nachmittag.
- Die Kinder werden in der Nestgruppe verabschiedet und in der neuen Regelgruppe begrüßt (Abschied und Neubeginn).
