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FamOS setzt Zeichen für Aufklärung und Handlungsfähigkeit
Themenabend „Mobbing“ im Wilàvie
FamOS setzt Zeichen für Aufklärung und Handlungsfähigkeit
Das Familiengrundschulzentrum Wittlich FamOS konnte erneut einen gut besuchten und informativ gestalteten Themenabend durchführen. Unter dem Leitgedanken Handlungsfähigkeit erhalten lud FamOS in Kooperation mit der Schulsozialarbeit sowie dem Pastoralen Raum ins WILàvie ein.
Die inhaltliche Gestaltung übernahm die Schulpsychologin Frau Dr. Kees. Mit fachlicher Klarheit und anschaulichen Beispielen führte sie in das komplexe Thema ein. Ergänzt wurde der Abend durch praxisnahe Impulse der Sozialarbeiterin Tina Capman, die konkrete Handlungsmöglichkeiten für den schulischen und familiären Alltag vorstellte.
Konflikt oder Mobbing?
Ein Schwerpunkt des Vortrags lag auf der Unterscheidung zwischen alltäglichen Konflikten und systematischem Mobbing. Dabei wurde deutlich, dass Mobbing kein einmaliges Ereignis ist, sondern sich über einen längeren Zeitraum entwickelt und durch ein klares Machtungleichgewicht geprägt ist.
Zudem wurden die verschiedenen Rollen im Mobbingprozess erläutert. Neben der betroffenen Person und der aktiv handelnden Person spielen auch Mitläuferinnen und Mitläufer sowie stille Beobachtende eine wichtige Rolle. Genau hier setzt Prävention an. Jede und jeder Einzelne kann durch Zivilcourage dazu beitragen, Ausgrenzung frühzeitig zu stoppen.
Konkrete Handlungsmöglichkeiten
Lehrkräfte und Eltern erhielten praktische Hinweise für den Umgang mit akuten Situationen. Neben der Ansprache der Klassenleitung und der Schulsozialarbeit können im Bedarfsfall auch therapeutische Unterstützungsangebote sinnvoll sein.
Im Anschluss an den Vortrag nutzten viele Teilnehmende die Gelegenheit für Fragen und Wortmeldungen. Diese wurden kompetent und empathisch beantwortet. Der offene Austausch zeigte, wie groß der Bedarf an Information und Orientierung ist.
Prävention durch Gemeinschaft
FamOS nutzte den Abend, um Eltern erneut herzlich zu Angeboten zur Achtsamkeit und Resilienz-Stärkung einzuladen. Diese richten sich bewusst an Eltern und Kind gemeinsam. Ziel ist es, Kinder in ihrer Persönlichkeit zu stärken und sie widerstandsfähiger gegenüber Belastungen zu machen.
Auch die Mitgliedschaft in einem der zahlreichen Wittlicher Vereine kann präventiv wirken. Eine stabile Peer Gruppe und ein erlebtes Zugehörigkeitsgefühl sind wichtige Schutzfaktoren.
Klare Haltung gegen das Schweigen
Mobbing kann jedes Kind treffen. Umso wichtiger ist es, nicht wegzusehen. Der Themenabend machte deutlich, dass das Thema nicht unter einem Mantel des Schweigens bleiben darf. Viele Institutionen der Kinder und Jugendarbeit sowie die Schulen legen zunehmend einen klaren Fokus auf Prävention und Intervention.
Mit dem gelungenen Informationsabend setzt FamOS ein starkes Zeichen für Aufklärung, Vernetzung und gemeinsames Handeln in Wittlich.



