Projekt "Vitelliusbad"

Chronologie des Projektes "Vitelliusbad"

2018


Dezember/Januar:
Eingang der letztverbindlichen Angebote und Zuschlagserteilung.

Oktober/November:
Verhandlung der indikativen Angebote und Aufforderung zur Abgabe eines finalen Angebotes an die Objekt- und Fachplaner durch die Auswahlkommission.

September:
Benennung einer Auswahlkommission zur Auswahl der Architektur- und Planungsbüros durch den Stadtrat;
Ablauf der Angebotsabgabefrist Ende des Monats.

Juli:
EU-weiter Veröffentlichung der Ausschreibungsunterlagen zur Architekten- und Fachplanerauswahl.

Mai:
Die Projektgruppe verständigt sich auf die Eckdaten des Raumprogramms. Diese sind:

  • Sportbecken = 25,00 x 16,67 m (Wettkampfbahne Kat. "C"), Sprunganlage mit 1m Brett und 3m Plattform, Teilhubboden, Wassertiefe von 0,60 m bis 3,80 m;
  • Lehrbecken = 16,67 x 8,00 m (in Abhängigkeit zu der Sportbeckenbreite, sonst 12,50 x 10,00 m), Hubboden komplett, Wassertiefe von 0,00 bis 1,80 m;
  • Kinderbecken = wie im Bäderkonzept von Altenburg beschrieben;
  • Textildampfbad = wie im Bäderkonzept von Altenburg beschrieben;
  • Röhrenrutsche = Zugang von innen und außen, Zielbecken im Bereich des Hallenbads, jedoch als optionales Bauteil;
  • Sommerkasse als separater Eingang an Spitzentagen;
  • Sommerumkleiden einschl. Umkleiden für den Sportplatzbereich als separate Räume mit eigenem Zugang im Gebäudekomplex integriert;

Im Außenbereich sollen weiterhin ca. 3 Bahnen a 2 m Breite mit 50 m Länge zur Verfügung stehen.

Auf das Bestandsgebäude soll grundsätzlich keine Rücksicht genommen werden. Übereinstimmend ist die Projektgruppe der Meinung, dass der jetzige Standort des Hallenbades auch für den Neubau zu favorisieren ist.

April:
Die Firma CONSTRATA Ingenieur-Gesellschaft mbH aus Bielefeld erhält den Auftrag zur Beratung und Begleitung der EU-weiten Vergaben für die Planungsleistungen der Objektplanung, Tragwerksplanung und technische Gebäudeausstattung.

Februar:
Vorstellung des Bäderstrategiekonzept durch die Unternehmensberatung Altenburg im Rahmen einer Einwohnerversammlung in der Kultur- und Tagungsstätte Synagoge.

Januar/Februar:Vorstellung der Bäderstrategie durch Bürgermeister Rodenkirch bei den schwimmbadnutzenden Vereinen und Schulen sowie der Hochschule der Polizei am Standort Wittlich.

2017


Beauftragung der Unternehmensberatung Altenburg mit der Erstellung eines Bäderstrategiekonzeptes, das sich am zukünftigen realistisch zu erwartenden Bedarf in Wittlich orientieren soll. Zudem soll vor Beginn der nächsten Planungsschritte ermittelt werden, welche Investitionen und Folgekosten mit den im Raum stehenden Konzeptalternativen verbunden sind.

Es folgen weitere Projektgespräche beim Innenministerium.

2016


Auf Empfehlung des Innenministeriums besuchen Mitglieder des Stadtrates und des Bau- und Verkehrsausschusses verschiedene Referenzbäder in Rheinland-Pfalz.

Der Stadtrat beauftragt die Verwaltung verschiedene Betriebsführungsmodelle zu prüfen und die europaweite Ausschreibung des Planungsbüros/Architekten und der Fachplaner für Gebäudetechnik sowie Statik in die Wege zu leiten.

Im Sommer fällt das Gasblockheizkraftwerk irreparabel aus und muss ersetzt werden. Das defekte Kraftwerk wird durch ein gebrauchtes Blockheizkraftwerk ersetzt. Die Kosten belaufen sich auf rd. 40.000 EURO.

Im Herbst erfolgen weitere Projektgespräche mit dem Fördergeber.

2015


Da sich das Vitelliusbad in der Wasserschutzzone 2 zum Trinkwasserbrunnen 9 Seiberich befindet, bedürfen alle Baumaßnahmen in dieser Zone der Zustimmung der Wasserbehörden mit entsprechenden Auflagen. Für das erforderliche Prüf- und Genehmigungsverfahren der zuständigen Behörden ist ein entsprechendes Gutachten erforderlich. Mit der Erstellung dieses Gutachtens wird das HG Büro für Hydrogeologie und Umwelt GmbH in Gießen beauftragt.

Im November beantragt die Bündnis 90/Die-Grünen-Stadtratsfraktion, dass die Verwaltung die technische Machbarkeit einer Kombibadlösung im Sinne eines ganzjährig genutzten Hallenbades mit Integration wesentlicher Teile des vorhandenen Freibades prüfen solle.

Im gleichen Monat findet ein erstes Projektgespräch mit Vertretern des Innenministeriums in Wittlich statt.

2014


Vorstellung der Bestandsstudie durch die Kommunalbau Rheinland-Pfalz GmbH im Stadtrat. Die Bestandsstudie umfasst auch ein Betongutachten von Dr. Ing. Zimmermann aus Trier. Als Ergebnis iwrd festgehalten, dass eine Sanierung des Bestandsgebäudes technisch und wirtschaftlich nicht sinnvoll sei. Die Alternativen (z. B. der Neubau des Hallenbades) sollen geprüft werden.

2013


Aufgrund deutlich vorliegender Baumängel wird die Kommunalbau Rheinland-Pfalz GmbH mit der Erstellung einer Bestands- und Veränderungsstudie sowie Handlungsempfehlungen zur Sanierung des Hallenbades beauftragt.

2010


Provisorische Sanierung der Glasfassade im Hallenbad.

2009


Ertüchtigung der Heizungs- und Beleuchtungssteuerung im Hallenbad.

2003


Rückbau der Akustikdecke im Hallenbad aus statischen Gründen.

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