Abrechnung Sanierungsgebeit I

Erhebung sanierungsrechtlicher Ausgleichsbeträge (§ 152 ff. BauGB)

Zur Behebung städtebaulicher Missstände in der Altstadt hat der Stadtrat der Stadt Wittlich im Jahr 1972 die förmliche Festlegung des Sanierungsgebietes I der Stadt Wittlich beschlossen.

Hierdurch wurde es möglich innerhalb des Sanierungsgebietes bis zum Ende der 1990er Jahre mit öffentlichen Geldern (Bundes-, Landes- und städtische Mittel) geförderte Sanierungsmaßnahmen privater Gebäude und öffentlicher Einrichtungen umzusetzen und das Stadtbild sowie die innerstädtische Infrastruktur nachhaltig positiv zu verbessern.

Die Durchführung der Sanierungsmaßnahmen hat in vielen Fällen zu einer Steigerung der Bodenwerte der Grundstücke innerhalb des Sanierungsgebietes geführt.

Diese sanierungsbedingten Bodenwerterhöhungen wurden im Auftrag der Stadt Wittlich durch den Gutachterausschuss für Grundstückswerte für den Bereich Westeifel-Mosel ermittelt.

§ 154 des Baugesetzbuches verpflichtet die Stadt, von den Eigentümern (zum Stichtag 02.04.2016) der im Sanierungsgebiet gelegenen Grundstücke zur Finanzierung der Sanierung einen Ausgleichsbetrag in Geld zu erheben, welcher der durch die Sanierung bedingten Erhöhung des Bodenwerts ihrer Grundstücke entspricht.

 

 

 

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