Neue Fahrgeschäfte für die Säubrenner

27.04.2017

Rummelplatz lockt jährlich mit wechselnden Attraktionen

Auch in diesem Jahr lockt der Rummelplatz die Besucher der Säubrennerkirmes mit zahlreichen Fahrgeschäften in die Oberstadt. Dabei setzen die Organisatoren auf Neues und Bewährtes. Soviel sei vorab gesagt: Die Wittlicher bleiben der Familie Zinnecker auch in diesem Jahr treu, die im vergangenen Jahr eines der Großfahrgeschäfte betrieben hat. Die neuen Fahrgeschäfte stehen fest und Claudia und Andreas Zinnecker werden eines ihrer besonderen Fahrgeschäfte auf der Säubrennerkirmes präsentieren. Besagter „The King“ wird dann gemeinsam mit den Fahrgeschäften „Zombie“, „Nessy“ und „Kick-down“ die begehrten Plätze auf dem Rummelplatz direkt vor dem Stadthaus einnehmen.

Interessant klingen die Namen schon einmal. Die vier Hauptattraktionen sind zudem noch richtige Highlights. Das Überkopf-Hochfahrgeschäft „The King“, das auch als Loop Fighter bezeichnet wird, besticht durch eine Flughöhe von über 25 Metern. 5G, das Fünffache des eigenen Körpergewichts, wirken auf den Fahrgast bei einer Fahrt. Das Fahrgeschäft funktioniert wie eine Schiffschaukel, die sich über Kopf dreht. Überhaupt dreht sich bei „The King“ so einiges. Erstens bewegt sich die riesige Achse auf über 25 Meter über Kopf, zweitens dreht sich das Rad, an dem die Gondeln befestigt sind, und drittens überschlagen sich diese um ihre eigene Achse.

Die diesjährige Geisterbahn wird von den Untoten beherrscht. Auf dem Weg durch „Zombie“ gelangt der Besucher durch themengerecht gestaltete Bereiche, die sich auf zwei Fahrebenen erstrecken. Die Bereiche enthalten dem Thema angepasste Spezialeffekte, wie beispielsweise Feuer-, Wasser-, Hitze- und Kälteeffekte. Der Besucher spürt und erlebt sie am eigenen Leibe. Sämtliche Figuren sind speziell designte und in den USA hergestellte Sonderanfertigungen, die exklusiv für „Zombie“ nach Europa importiert wurden.

Schon einmal in einer rotierenden Bratpfanne gesessen? Wenn nicht, wird es allerhöchste Zeit, denn Maik Landwermann bringt den „Kick Down“ nach Wittlich. Die Sitzplätze sind auf einer rotierenden Scheibe angebracht, die sich wiederum um ihre eigene Achse drehen. Als wäre das nicht schon aufregend genug, hebt die überdimensionale „Bratpfanne" auch noch ab und geht in die Schräglage. Begleitet wird das Race von passender Musik und eigens für das Geschäft produzierte Jingles. Nebel, LEDs und Stroboskop machen das Race zu einem unvergesslichen Erlebnis. Klingt verrückt und ist es auch. Bis zu 20 Personen finden gleichzeitig auf dem Fahrgeschäft Platz.

Die 22 Meter lange Riesenschaukel „Nessy“ sorgt für jede Menge Spaß und ein wenig Nervenkitzel unter den Fahrgästen. „Nessy“, die 1978 das Licht der Welt erblickte und sich seit 1993 im Besitz von Familie Markmann befindet, ist eine echte Rarität. Die vom Erscheinungsbild her an das sagenumwobene Ungeheuer aus dem Loch Ness in Schottland angelehnte Fahrgeschäft wurde nämlich nur ein einziges Mal gebaut und inzwischen mit neuester LED-Technik ausgestattet.

Abgesehen von den neuen „Riesen“ sind auch wieder einige andere große und kleine Fahrgeschäfte dabei. Allen voran das zum fünften Mal in Wittlich vertretene Riesenrad „Jupiter“ der Schausteller Kipp&Barth. Hier wird in diesem Jahr auch wieder eine Weinprobe stattfinden. Zudem wird das Rundfahrgeschäft „Break Dance“ der Familie Bruch wieder in Wittlich sein. Zwei Geschäfte dürfen auf der Säubrennerkirmes ebenso nicht fehlen: das „Steamboat-Racing“ der Familie Galle, wo gleich zehn Spieler gegeneinander Bälle in Löcher rollen müssen, damit die Schiffe mit aller Kraft voraussegeln. Und schließlich das Basketballspiel „Hot-Shots“ von Karl „Kallemann“ Römer, der am Montag hoffentlich wieder für ein Ständchen auf dem Marktplatz in Wittlich sorgen wird.


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