Übergabe von Büchern an das Emil-Frank-Insitut

12.04.2018

Alan Dublon (2. v. r.) bei der Übergabe der Bücher in der Institutsbibliothek mit Bürgermeister Joachim Rodenkirch (3.v.r.), Geschäftsführer des Emil-Frank-Instituts René Richtscheid (r.),Beigeordneter Albert Klein (l.) und Mitarbeiterinnen des Instituts Christine Dunn und Monika Metzen-Wahl (Foto: Klaus Metzen).

Der erste Raubkunstrestitutionsfall mit Bezug zu Wittlich ist kürzlich durch die Provenienzforscherin Anna von Villiez abgeschlossen. Alan Dublon aus London wurden in diesem Zusammenhang als Erbe der Familie zwei Bücher aus dem Bestand der Universitätsbibliothek Hamburg übergeben. Sein Vater Kurt konnte nur dank eines Kindertransports nach England im Februar 1939 überleben.
Da dessen Vorfahren im 19. Jahrhundert aus Wittlich nach Norddeutschland verzogen waren, besuchte Alan bei dieser Gelegenheit am 22. und 23. März auch die Häuser seiner Vorfahren in der Oberstraße und der Burgstraße sowie die Gräber von Daniel und Gudele Dublon auf dem jüdischen Friedhof. Die beiden Bücher „Israels Gebete: Das Gebetbuch der Synagoge in poetischer Verdeutschung“ von Israel Goldschmidt aus dem Jahr 1902 und "Jesode ha-thora. Glaubens- und Pflichtenlehre für Israelitische Schulen“ von Salomon Herxheimer aus dem Jahr 1897 überließ er dem Emil-Frank-Institut für die geplante Neukonzeption der Dauerausstellung in der ehemaligen Synagoge.


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