Jahresrückblick 2. Hälfte 2018

10.01.2019

Juli


Deutsche Post ist in Wittlich umgezogen
Am Montag, 30. Juli fiel der offizielle Startschuss für das neue Verteilzentrum der Post in Wittlich-Wengerohr fiel. Tim Erdmann, Abteilungsleiter Auslieferung der Postniederlassung Koblenz und damit zuständiger Leiter aller Brief-, Verbund- und Paketzusteller in den Leitregionen 54 und 56 eröffnete mit Bürgermeister Joachim Rodenkirch sowie dem Investor Karl-Heinz Lanser, den neuen Zustellstützpunkt mit Leitungsfunktion.
Das neue Postzentrum mit einer Gebäudefläche von 1.740m² bietet insgesamt 90 Postlern Platz, die im Durchschnitt 3.000 Pakete und 35.000 Briefe pro Tag auszuliefern. Die Grundstücksfläche umfasst rund 8.500 m². 51 Verbundzusteller und 3 Inselzusteller starten von Wengerohr aus zu ihren Zustellbezirken.

Tim Erdmann (links), die Leiterin des Zustellstützpunktes Wittlich Petra Breit und Bürgermeister Joachim Rodenkirch stoßen auf den gelungenen Umzug der Deutschen Post an (Foto: Herr Thomeczek, Deutsche Post).

 

August


50 Jahre Dorffest – umfangreiche Chronik erschienen
Der Wittlicher Stadtteil schaut in diesem Jahr auf 50 Jahre Dorffeste und auf 40 Jahre „Dorfgemeinschaft e.V." zurück. Eine Delegation aus Dorf überreichte Bürgermeister Joachim Rodenkirch das erste Exemplar der neuen Festschrift.
Unter der Federführung von Franz-Josef Thetard, Reinhold Lehnen und Wolfgang Schmitt-Kölzer entstand ein fast 160 Seiten umfassendes Buch. Etwa 350 Fotos machen es zudem sehr anschaulich. Die Chronik beschäftigt sich mit der Dorfgeschichte, den Dorffesten, der 1050-Jahr-Feier, den Vereinen, den Theater-Aufführungen. Ein umfangreiches Kapitel widmet sich dem Dorfgemeinschaft e.V. und der Geschichte des Vereinshauses.

Übergabe der Festschrift an Bürgermeister Rodenkirch,
v.l.n.r.:  Reinhold Lehnen, Franz-Josef Thetard, Olivia Dietsch vom Verlag Linus Wittich, Gerhard Schiffels Bürgermeister Joachim Rodenkirch, Ortsvorsteher Holger Freund, Wolfgang Schmitt-Kölzer (Foto: Sebastian Klein).

Ein Holzhaus nur für Kinder
Feierliche Einweihung der neuen Integrativen Kita St. Peter in Wittlich-Wengerohr

Nach knapp anderthalb Jahren Bauzeit konnte am 8. August der Neubau der Integrativen Kita St. Peter in Wittlich-Wengerohr feierlich eröffnet werden. Bereits im Februar dieses Jahres ehrte Umweltministerin Ulrike Höfken den Kita-Neubau mit „H.ausgezeichnet“, einer Auszeichnung für besonders energieeffiziente Bau- oder Sanierungsweise. Effizienz und Nachhaltigkeit sind bei diesem Neubau der Stiftung Stadt Wittlich deutlich: Der Jahresprimärenergiebedarf liegt weit unter den Anforderungen der Energieeinsparverordnung, auch der KfW-Effizienzhaus-Standard 55 wird unterschritten.
In dem Neubau mit einer Netto-Raumfläche von rund 1.500 Quadratmetern in Massivholzbauweise finden 150 Kinder und zirka 36 Beschäftigte ihr neues Zuhause.

Bürgermeister Joachim Rodenkirch (2.v.r.) und Architekt Christian Gerhardy (rechts) überreichen der Leiterin Frau Monika Wagner-Molter und Herrn Konrad Berg symbolisch den Schlüssel für die neue Kita St. Peter (Foto: Werner Pelm).

 

September


Feuerwehr Wittlich
Standort 2 feiert sein 10 jähriges Bestehen

Am 8. und 9. September öffnete die Feuerwehr Wittlich am Standort 2 ihre Türen, um allen einen Einblick in ihre Arbeit zu geben.  Es gab einen Grund zum Feiern. Vor 10 Jahren schlossen sich die bis dahin selbstständigen Standorte Wengerohr und Bombogen zusammen und bezogen ihr neues Gerätehaus in der Belingerstraße. Die Abnahmen der Feuerwehrleistungsabzeichen und der Jugendflamme, sowie die offizielle Indienststellung des neuen Gerätewagen-Gefahrgut waren nur einige Programmpunkte.

Landrat Gregor Eibes übergibt den Schlüssel des neuen Gerätewagen-Gefahrgut an Bürgermeister Joachim Rodenkirch (Foto: Feuerwehr Wittlich).

 

Oktober


Toilettenanlage am Lieserufer in Betrieb genommen
Am 28. September wurde die öffentliche Toilettenanlage am Lieserufer in Betrieb genommen. Die Toilette bietet jeweils eine Kabine für Menschen mit Behinderung, die auch von Damen genutzt werden kann und eine für Herren an. Durch die Beteiligung des Beirates für Menschen mit Behinderung im Landkreis Bernkastel-Wittlich konnten wertvolle Hinweise in den laufenden Planungsprozess einfließen. Die Anlage wurde von der Stadt Wittlich errichtet und wird von einem privaten Betreiber unterhalten.

Bürgermeister Rodenkirch mit Juppi Hauth und Inge Müller, Mitglieder im Beirat für Menschen mit Behinderungen im Landkreis Bernkastel-Wittlich bei der Inbetriebnahme der Toilettenanlage (Foto: Sebastian Klein).

BENNINGHOVEN eröffnet sein neues Werk in Wengerohr
Am 9. Oktober fand die offizielle Einweihung des neuen Werk BENNINGHOVEN statt.
Nachdem BENNINGHOVEN in die WIRTGEN GROUP integriert war, folgte die Entscheidung der Unternehmensführung am Standort Wittlich eine neue Produktionsstätte zu errichten und die beiden bisherigen Standorte in Wittlich und in Mülheim im Industriegebiet Wengerohr-Süd zusammenzufassen. Der CEO der WIRTGEN GROUP, Herr Domenic Ruccolo betonte mit Blick auf Bürgermeister Joachim Rodenkirch die sehr gute und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Stadt Wittlich, die dieses Projekt in dieser Kürze erst möglich gemacht hat.

Das „symbolische Bandschneiden“ zur Einweihungsfeier der BENNINGHOVEN GmbH & Co KG, als Zeichnen des neuen Anfangs – (v.l.n.r.) Herr Dr. Heinrich Steins, Geschäftsführer; Herr Oliver Fich, Betriebsleiter; Herr Joachim Rodenkirch, Bürgermeister Stadt Wittlich; Herr Samual R. Allen, Chairman John Deere; Dr. Volker Wissing, Ministers für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau und stellvertretender Ministerpräsident des Landes Rheinland Pfalz; Domenic Ruccolo, CEO WIRTGEN GROUP (Foto: Treestate, Boris Acs Santa).

Wittlich feiert das 1. Wittlicher Streuobst- und Kelterfest
Am 13. Oktober fand das 1. Wittlicher Streuobst- und Kelterfest des Netzwerk Wittlicher Streuobstwiesen auf dem Gelände der Firma Bungert in der Friedrichstraße statt.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Mobile Saftpresse, mit deren Hilfe von früh morgens bis zum Abend angelieferte Äpfel gewaschen, zerkleinert und gepresst wurden. Der so gewonnene Saft wurde anschließend pasteurisiert und abgefüllt. So konnte jeder Anlieferer den Saft aus seinen eigenen Äpfeln mit nach Hause nehmen. Das Team der Mobilen Saftpresse hatte vor dem Hintergrund der diesjährigen reichen Ernte alle Hände voll zu tun, um den Ansturm zu bewältigen.

 

November


80 Jahre Pogrom – ein Gedenkprojekt
Rundgang an acht Stationen durch die Innenstadt

Am 3. November wurde das Gedenkprojekt „80 Jahre Pogrom“ am Ottensteinplatz eröffnet, welches die Künstlerin und Kunsterzieherin Liane Deffert mit einer 10. Klasse des Wittlicher Peter-Wust-Gymnasiums zum 80. Jahrestag der Reichspogromnacht in Wittlich entwickelt und künstlerisch umgesetzt hat.
An acht verschiedenen Orten in der Altstadt, dort, wo vor 1938 sich Geschäfte jüdischer Wittlicher befanden, wo die jüdische Schule stand, neben der Synagoge und dem ehemaligen Bahnhof wurden künstlerisch bearbeitete Alltagsgegenstände, die bei Flucht und Vertreibung eine Rolle spielen, aufgestellt.

 

Dezember


4-Sterne Hotel und City-Markt für Wittlich
Nach einer langen, intensiven und konstruktiven Diskussion hat der Stadtrat in der Sitzung am 11. Dezember einem Verkauf des Grundstückes in der Kurfürstenstraße zugestimmt. Der Investor, das Unternehmen Sybac Solar GmbH, plant auf dem Grundstück die Errichtung eines Viersternehotels mit Tagungs- und Seminarräumen mit ca. 100 Zimmern. Zur Versorgung der Innenstadt soll ein City-Markt angeschlossen werden. Das als „Haus der Jugend“ genutzte, denkmalgeschützte Gebäude, indem früher die Sparkasse untergebracht war, wird in den Gesamtkomplex integriert und komplett saniert. Betreiber des Hotels wird wahrscheinlich die RIMC International Hotels & Resorts GmbH unter der Leitung von Gert Pranter.
Durch den Bau werden voraussichtlich 45 Arbeitsplätze am Standort geschaffen. Christian Rautenberg (Sybac) spricht von einer Investition in Höhe von ca. 18 bis 20 Millionen Euro am Standort Wittlich.

v.l.n.r. Jürgen Schiffels, Christian Rautenberg (Sybac Solar GmbH), Peter Berdi (BERDI Architekten), Bürgermeister Rodenkirch, Gert Prantner, Kristof Schütze-Buzello (RIMC GmbH) (Foto: Sebastian Klein).


Nach oben