„DER MIT DEM STAHL MALT“ im alwin pop-up

10.01.2019

Beim Schaffen von Künstler Joachim Matz fliegen die Funken Bildautor (Joachim Matz).

Das Wittlicher Türmchen in Stahl von Joachim Matz Bildautor (Joachim Matz).

Logo alwin - aktives Leerstandsmanagement Wittlicher Innenstadt

In der Sendung „Länderzeit“ berichtete Moderator Jürgen Wiebicke am 17. Oktober 2018 im Auftrag des Deutschlandfunks über die bundesweit relevante Thematik von leerstehenden Ladengeschäften in Innenstädten und den Bemühungen in Wittlich, über das Vorzeigeprojekt alwin den Trend aufzuhalten und leerstehende Räume als Chance zur Belebung zu nutzen. Die befragten Akteure aus Wittlich wirkten in der deutschlandweit ausgestrahlten Sendung anscheinend sympathisch: Kurz nach der Sendung meldeten sich interessierte Hörer und wollten mehr über Wittlich und das aktive Leerstandsmanagement erfahren. Unter diesen Anrufern war Joachim Matz, dem die Bemühungen und Ansichten der interviewten Akteure so imponierten, dass er sich die Kleinstadt Wittlich einmal anschauen wollte. Das Ganze ist nun drei Monate her: Joachim Matz war mittlerweile mehrere Male in Wittlich und er hat sogar das „Wittlicher Türmchen“ auf seine einzigartige Art und Weise im Stahl verewigt.  Ab dem 12. Januar 2019 stellt Joachim Matz in der Burgstraße 32-34 in Wittlich aus. Die Vernissage findet am Samstag, 12.01.2019 um 19.00 Uhr statt. Kunstinteressierte sind hierzu herzlich eingeladen.

Öffnungszeiten sind aufgrund der Kooperation mit dem Verein „Kunst an Hecken und Zäunen“ e.V. möglich: Mittwoch/Donnerstag von 15-18 Uhr, Freitag 13-18 Uhr und Samstag von 10-15 Uhr.

Zur Person: Joachim Matz wurde 1948 in einer mecklenburgischen Kleinstadt geboren. Nach seinem Kunststudium in der DDR erhielt er Berufsverbot und saß insgesamt 7,5 Jahre in politischer Haft. Nachdem ihm 1985 schwer verletzt seine Flucht gelang, begann er Anfang der 90er Jahre nach Wegen zu suchen, mit Metall zu malen. Sein "metallurgischer Pointillismus" entsteht auf einer Edelstahlplatte. Die Konturen des Motivs zeichnet er als elektrisch geschweißte Edelstahlwurzeln. Anschließend werden verschiedene Metalle Punkt für Punkt in das Bild "eingeschrumpft".


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