500. Transport der IGFM Wittlich

01.04.2021

Der Transport wird von vielen fleißigen Helfern geladen (Foto: Sebastian Klein).

Bürgermeister Joachim Rodenkirch dankte Katrin Bornmüller und ihrem Team für ihre wertvolle Arbeit (Foto: Sebastian Klein).

Am vergangenen Freitag wurde in Wittlich der 500. Transport der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte geladen. Zu diesem Transportjubiläum gratulierte Bürgermeister Joachim Rodenkirch Katrin Bornmüller und den ganzen fleißigen Helfern und sprach ihnen allen Dank und Anerkennung aus.

Er bezeichnete die Gruppe hier in Wittlich, deren Seele und Motor Katrin Bornmüller ist, als humanitäre Botschafter unserer Stadt. Katrin Bornmüller sei eine außergewöhnliche Frau, die mit ihrem Team außergewöhnliches leistet. Das Laden des 500. Transportes begleitete ein Team vom SWR Fernsehen. 

Vor 41 Jahren begann Katrin Bornmüller für die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte zu arbeiten. Über die Sendung „Hilferufe von Drüben“ im ZDF von Gerhard Löwenthal kam sie an die Gesellschaft für Menschenrechte. Zehn Jahre schickte die neu in Wittlich gegründete Gruppe Pakete, ab 1990 dann Transporte. Die Arbeit weitete sich aus, die Lager wurden immer größer, wie auch die Gruppe. So konnte nun der 500. Hilfstransport und der 168. nach Litauen zur IGFM-Litauen mit Jurgita Samoskiene Vorsitzende der IGFM-LT gefeiert werden. Insgesamt gingen 168 Transporte nach Litauen, 103 nach Lettland, 96 nach Kroatien, 71 nach Rumänien, 25 nach Albanien, 18 nach Bosnien- Herzegowina, 18 in Flüchtlingslager in der Türkei, Syrien und Kurdistan Irak und 1 in den Libanon. 

Katrin Bornmüller hätte sich, wie sie betonte, ohne die Unterstützung ihres Mannes nie so einsetzen können. Sie dankte am Freitag allen Unterstützern und besonders der IGFM-Gruppe, die unermüdlich arbeitet. Der Dank aus den betreuten Ländern ist groß. Die IGFM Arbeit sind nicht nur Sattelschlepper, sondern auch besonders wichtige Menschenrechts-Arbeit. Ihre Kraft sei manchmal am Ende, so Katrin Bornmüller, doch das Elend der Menschen in Not treibe sie weiter an. Ihr Lebensmotto: Glaube-Liebe-Hoffnung helfe ihr, den Weg noch fortzuführen. Ihr Dank richtet sich an alle Menschen, die ihr zur Seite stehen. Besonders Bürgermeister Joachim Rodenkirch, der ihre Arbeit schon seit vielen Jahren persönlich unterstützt und die ausländischen Gäste der IGFM in Wittlich empfängt


Nach oben