Eindeutiges Votum für Joachim Rodenkirch
Neuer Bürgermeister mit 59,4 Prozent gewählt
Bei der Urwahl des Bürgermeisters der Stadt Wittlich hat sich Joachim Rodenkirch mit einem klaren Ergebnis gegenüber seinen fünf Mitbewerbern durchgesetzt: Er erhielt 59,4 Prozent der Stimmen und damit die erforderliche Mehrheit von über 50 Prozent. Der von der CDU nominierte und von der FDP unterstützte parteilose Rodenkirch kann damit mit einem eindeutigen Vertrauensbeweis der Wähler sein Amt als Bürgermeister antreten. Die Wahlzeit beträgt acht Jahre. Die Amtseinführung soll in der Stadtratssitzung am 2. Juli 2009 stattfinden.
Schon früh zeichnete sich am vergangenen Sonntagabend im Stadthaus eine klare Entscheidung ab. Das erste festgestellte Ergebnis für die Bürgermeisterwahl wurde um 19.40 Uhr für den Stimmbezirk 2502 aus Wengerohr mitgeteilt. Dort waren 270 Stimmen für Joachim Rodenkirch gezählt worden, dies waren 57,6 Prozent der gültigen 469 Stimmen dieses Stimmbezirks. Zwei weitere Ergebnisse mit über 60 Prozent ließen einen klaren Trend erkennen. Nach Eingang der Auszählung für den Stadtteil Neuerburg, dem Wohnsitz des Bewerbers, mit 74,4 Prozent der Stimmen war die Entscheidung schon gefallen. Joachim Rodenkirch erhielt von 6.753 bei der Urwahl abgegebenen gültigen Stimmen insgesamt 4.008 Stimmen.

Das Wählerverhalten in den Stadtteilen weicht teilweise von der Stimmabgabe in der Stadt ab. So erhielt Joachim Rodenkirch in den Stadtteilen 62,8 Prozent der Stimmen, in der Stadt aber nur 57,1 Prozent. Im Stimmbezirk Synagoge stimmten „nur“ 53,2 Prozent für Rodenkirch. In sechs Stimmbezirken kam der zukünftige Bürgermeister auf über 60 Prozent der Wählerstimmen. Michael Geisbüsch erhielt in Lüxem 21,7 Prozent der Stimmen, sein bestes Ergebnis aber mit 21,9 Prozent im Wahlbezirk „Georg-Meistermann-Grundschule I“. Die besten Ergebnisse für Achim Nehrenberg gab es mit 17,1 und 17,0 Prozent in den Wahllokalen der Grundschule Friedrichstraße I und in der Synagoge.
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