Stadtwappen Wittlich
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Stadtwappen Wittlich

Stadtwappen Wittlich Beschreibung und Begründung:

In rotem Feld parallel nebeneinander zwei aufrecht, mit dem Schlüsselbart nach oben voneinander abgekehrte silberne Schlüssel mit übereinandergelegten Griffen, wobei der linke über dem rechten angeordnet ist.

Die Mauerkrone ist Zierelement des Wappens: ein Zinnenturm mit offenem Tor in der Mitte zwischen Mauern und Zinnen. Herren des Ortes, der Burg und des späteren Amtes waren bis 1794 die Erzbischöfe von Trier. 1291 wurden auf Ersuchen von Erzbischof und Kurfürst Boemund von Warnesberg durch König Rudolf von Habsburg dem Ort die Stadtrechte verliehen.

In dem ersten großen Stadtsiegel aus der Zeit der Stadterhebung steht ein Zinnenturm über offenem Tor zwischen Türmchen, denen je ein Rondell in der Mauerhöhe vorgelegt ist.

Das Schöffensiegel aus dem frühen 14. Jahrhundert zeigt dagegen zwei stehende, gotisch stilisierte Schlüssel mit übereinandergelegten Griffen, welche die Vorlage für das heutige Stadtsiegel darstellen.

Die Schlüssel sind das Attribut von St. Petrus als Patron des Erzstiftes Trier und der Trierer Domkirche.

Als 1300 die Stadtgerichtsbarkeit eingeführt wurde und der Erzbischof und Kurfürst Balduin von Luxemburg 1307 Wittlich zum Sitz des Amtes Wittlich machte, dominierten die Einflüsse des Erzbistums in der Wappendarstellung.

Die Mauerkrone wurde erst viel später wieder entdeckt und als Wappenschmuck verwendet. Sie ist Zierelement des Wappens.