„Asyl ist Menschenrecht“

07.09.2017

Mitglieder des „Netzwerk Asyl der Stadt Wittlich“ mit Bürgermeister Joachim Rodenkirch und dem Musiker Mohamed Kushari (3.v.l.) (Foto: Michael Schmitt).

Die Besucher hören den Klängen von Mohamed Kushari interessiert zu (Foto: Michael Schmitt).

Ausstellung im Stadthaus eröffnet

Am vergangenen Freitag, 1. September wurde im Foyer des Stadthauses die Ausstellung „Asyl ist Menschenrecht“ durch Bürgermeister Joachim Rodenkirch eröffnet. Musikalisch wurde die Eröffnung von Mohamed Kushari umrahmt, der selbst 2015 aus Syrien geflohen ist. In seinen Liedern verarbeitet er auf beeindruckende und emotionale Art und Weise seine persönlichen Erlebnisse des Krieges und der Flucht.

Die Ausstellung wurde von „Pro Asyl“ zusammen mit sieben kirchlichen und anderen gesellschaftlich relevanten Organisationen entwickelt. Wolfgang Schmitt-Kölzer organisierte für das “Netzwerk Asyl der Stadt  Wittlich“ die Ausstellung und führte am Freitagabend in die Thematik ein.

Schon früh hatte das Netzwerk die Idee, die Ausstellung auf verschiedene Stationen hier in der Stadt aufzuteilen.  Der Weg zu den einzelnen Stationen führt  vom Stadthaus zur türkisch-islamischen Gemeinde über die Stadtbücherei zum Mehrgenerationenhaus zum Haus der Jugend, über die Berufsbildende Schule zum Peter-Wust-Gymnasium und von dort zur Markuskirche und dem evangelischen Gemeindehaus.

Ein kleines Informationsheft informiert über die Ausstellungsorte und zu „Inhalt und Zielsetzung der Ausstellung“ und einen QR-Code, der Zugang zu Materialien der Bundeszentrale für politische Bildung ermöglicht.

Die Plakate an den Ausstellungstafeln im Stadthaus beschäftigen sich mit der Situation der weltweit 65 Millionen Flüchtlinge.

Die Ausstellungstafeln an den anderen Stationen führen die Themen weiter.

Das „Netzwerk Asyl Stadt Wittlich“, besteht seit Anfang 2015 und geht auf die Initiative von Bürgermeister Rodenkirch zurück. Zum Netzwerk gehören unter anderem: Stadtverwaltung, Deutscher Kinderschutzbund im Mehrgenerationenhaus, Volkshochschule, Stadtbücherei, Agentur für Arbeit/Jobcenter, Überbetriebliches Ausbildungszentrum, Haus der Jugend, Kreisschüler/innen-Vertretung, Katholische Pfarreiengemeinschaft, Evangelische Kirchengemeinde, Diakonisches Werk, Muslimische Gemeinde, Wittlicher Brücke, Café Welcome, Polizeiinspektion, Caritas, Deutsches Rotes Kreuz, Kreisverwaltung.

Das Wittlicher Netzwerk war eins der ersten im Kreis Bernkastel-Wittlich.

Bürgermeister Rodenkirch bedankte sich bei dem Netzwerk für die Organisation und die bisher geleistete hervorragende Arbeit für und mit den Flüchtlingen in der Stadt Wittlich. Er ist stolz darauf, dass sich so viele Menschen in der Stadt bereit erklärt haben, im Ehrenamt und Hauptamt,  in der Flüchtlingsarbeit mit zu arbeiten und dankte ihnen allen ausdrücklich für ihr Engagement und Wirken.

Die Ausstellung ist noch bis zum 29. September in den neuen Ausstellungsorten zu sehen.


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